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Entstehung der Professur

Entstehung der Professur Agrarökologie und Organischer Landbau

 

Zeittafel 

1847 Gründung der Höheren Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Bonn Poppelsdorf mit einem Lehr- ud Demonstrationsbienenstand 

1861 Der Botaniker Prof. Dr. J. Sachs hält im Sommersemester eine Vorlesung über Landwirtschftlich-Forstwirtschaftliche Insektenkunde, künstliche Fischzucht, Seidenbau und Bienenzucht. 

1934 Angliederung der Landwirtschaftlichen Hochschule der Universität Bonn als 6. Fakultät. 

Errichtung eines Universitätsbienestandes im ehemaligen "Kurfürstlichen Pavillon" im botanischen Garten der Landwirtschaftlichen Fakultät.

1952 Aufnahme der Forschungstätigkeit im Institutsgebäude auf Gut Melb unter Prof. Dr. Gottfried Goetze 

1964 Prof. Dr. Wilhelm Drescher, der Entwickler der instrumentellen Besamung von Bienenköniginnen betreut schwerpunktmäßig in Zusammenarbeit mit anderen Instituten Zucht und Paarungsbiologie von Apis, Kulturpflanzenbestäubung Er leitet Untersuchungen zum Spannungsfeld Insektenbestäubung  und Pflanzenschutz, ausgedehnt auch auf Wildbienen.

1965 wurde Prof. Dr. H. Wurmbach, der langjährige Leiter der Abteilung für Entwicklungsgeschichte, als Direktor an das Institut für Landwirtschaftliche Zoologie berufen. Wurmbach hat sich u.a. durch sein bekanntes „Lehrbuch der Speziellen Zoologie“, das 1957 in erster Auflage erschien, einen Namen gemacht. Die Amtszeit Wurmbachs endete 1971

1972 Prof.Dr H. Bick, ordentlicher Professor der Universität Bonn wird Leiter des Instituts. Es wird nun Institut für landwirtschaftliche Zoologie und Bienenkunde genannt. Bicks Arbeitsgebiete waren Süsswasserökologie und Protozoologie. Als langjähriger Vorsitzender des Rats für Umweltfragen der Bundesrepublik hat er sich grosse Verdienste erworben. Bick wurde 1995 emeritiert. 

1989 Neuschaffung der Studienrichtung Naturschutz und Landschaftsöklogie (genannt NALA) durch Prof. Dr. W. Schumacher (Institut für landwirtschaftliche Botanik). Beteiligung des Instituts an wesentlichnen Lehr- und Forschungsprojekten in dieser neuen Studienrichtung sowohl für Studenten der Landwirtrtschaftlichen Fakultät als auch für Studenten im Fach Biologie oder Geographie . 

1996 Prof. Dr. D. Wittmann übernimmt die Leitung des Instituts. Neben den Lehrveranstaltungen zur Zoologie, Ökologie sowie zum Naturschutz und der Bienenbiologie und der Vergabe von Examensarbeiten für den NALA-Studiengang gibt es auch interdisziplinäre Forschungsarbeiten, so zum Beispiel im Jahr  2005 das DFG-geförderte interdisziplinäre Projekt mit  dem Thema Automated Bee Identification System (ABIS). Gleichzeitig werden bienenbezogene Projekte im Ausland wie zum Beispiel Brasilien, Columbien, Spanien und Südafrika durchgeführt. 

Oktober 2005 wurde das Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz INRES durch den Zusammenschluss der vormaligen Institute für Bodenkunde, Gartenbauwissenschaften, Landwirtschaftliche Zoologie und Bienenkunde, Pflanzenbau, Pflanzenernährung, Pflanzenkrankheiten sowie der Abteilung   Geobotanik und Naturschutz gegründet.

Seitdem gehörte das  ehemalige Institut für Landwirtschaftliche Zoologie und Bienenkunde innerhalb dieses Zusammenschlusses zum Fachbereich "Ökologie der Kulturlandschaft" und dort zur Abteilung "Tierökologie".

Seit September 2015 ist die ehemalige Tierökologie in die neu gegründete "Agrar- und Produktionsökologie" aufgegangen. Sie war 2 Jahre mit einer Vertretung besetzt. 

2016 Umzug derProfessur Agrar-und Produktionsökologie ins Gebäude der Abteilung Gartenbauwissenschaften

 

Geschichte des Instituts für Organischen Landbau

1985

Einrichtung Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn. Ankauf des landwirtschaftlichen Betriebes Wiesengut/Hennef aus Landesmitteln auf Initiative des Ministers für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft Klaus Matthiesen (†), Übergabe an die Landwirtschaftliche Fakultät.

1986
Ausschreibung einer Professur für Organischen Landbau (C3) an der Landwirtschaftlichen Fakultät.

1. Oktober 1987
Berufung von Herrn PD Dr. Ulrich Köpke, Göttingen.

1988
Dessen Ruf auf die C4-Professur für "Biologische Betriebssysteme" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Gießen wird mit Rufabwehrmaßnahmen der Bonner Fakultät beantwortet.

1989
Rufabwehr u.a. mit Ausschreibung einer C4-Professur für Organischen Landbau. Bau eines Laborpavillons und räumliche Erweiterung. Zuordnung des Versuchsbetriebes für Organischen Landbau Wiesengut/Hennef zur Professur Organischer Landbau. Verbesserung der Personal- und Geräteaussstattung

Juni 1992
Ruf auf die Universitätsprofessur für Acker- und Pflanzenbau Universität Göttingen.

Rufabwehr:
Gründung des Instituts für Organischen Landbau. Erweiterung der Personal-, Raum-, Geräte- und Finanzausstattung des Instituts. Seitdem Intensivierung der Drittmitteleinwerbung. Jährliches Drittmittelvolumen 450.000 - 700.000 DM.

Intensivierung der Forschungstätigkeit, z.B. DFG-Forschergruppe "Optimierungsstrategien im Organischen Landbau" (6/94 bis 6/2000), EU concerted action "European Network for Scientific Research Co-ordination in Organic Farming" (94-99), EU-Projekt "Strategies of Weed Control in Organic Farming", WECOF (10/00 bis 10/04), EU-Forschergruppe "QLIF", DFG-Forschergruppe FOR1320 / PAK888,  Leitbetriebe Ökologischer Landbau in NRW, Netzwerk ökologischer und konventioneller Pilotbetriebe ,  Verbundprojekt „Entwicklung neuer Strategien zur Mehrung und optimierten Nutzung der Bodenfruchtbarkeit“.

 

Professur Agrar-und Produktionsökologie / Organischer Landbau (AOL)

2017 Fusion der Professur Agrar-und Produktionsökologie und des Instituts für Organischen Landbau zu einer neuen Professur Agrar-und Produktionsökologie / Organischer Landbau (AOL)

Neuer Leiter: Prof. Dr. Thomas Döring

 

Quellen: Festschrift 50 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e.V. 1949-1999

http://www.zoologie.uni-bonn.de/copy_of_geschichte-des-instituts           

http://www.inres.uni-bonn.de/institut

http://www.iol.uni-bonn.de

 

 

 

  

 

 

 

 

 

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