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 Lehrveransaltungen im Wintersemester 2020/2021
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Neues aus der Forschung

Wie kann man Schädlinge ohne Pestizide bekämpfen? 

Predatory ladybird beetle (seven spots ladybird beetle) tracking aphids on wheat (Severin HattHORIZON - The EU Research & Innovation Magazine präsentiert unseren Ansatz, der im Rahmen des WIDE Synergies-Projekts entwickelt wurde.

Erfahren Sie mehr, in dem Artikel: Pheromones, mulch and wildflowers – how to control pests without pesticides

 

 

Vortrag in der Vorlesungsreihe „Aspekte der Erderwärmung“ an der Universität Bonn

Prof. Thomas Döring: „Landwirtschaft im Klimawandel - Optimierung am Limit“

VortragTD

 

 

 

 

 

 

Bäume als „natürliche Klimaanlagen“ - Wissenschaftler der Uni Bonn pflanzen dürreangepasste Gehölze

ZukunftsbaumDie Universität Bonn hat sich unter anderem Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln auf die Fahnen geschrieben. Vor diesem Hintergrund haben die Lehrstühle für Agrarökologie und organischen Landbau und für Gartenbauwissenschaften zusammen mit Studierenden eine Initiative gestartet, um Grünflächen der Universität durch Umnutzung, Extensivierung oder durch Bepflanzung ökologisch aufzuwerten. In einer ersten Aktion wurden dazu am Dienstag, 17. November 2020 auf dem Gelände der beiden Lehrstühle, auf dem Hügel 6, drei sogenannte „Zukunftsbäume“ als Hochstämme mit Unterstützung der Abteilung Zentrale Serviceaufgaben gepflanzt.  

Es handelt sich hierbei um die Baumarten Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), Blumenesche (Fraxinus ornus) und Flaumeiche (Quercus pubescens). 
„Die Pflanzung ist mit als Reaktion auf die Tatsache zu sehen, dass auch in der Stadt Bonn der Klimawandel zunehmend spürbar wird“, sagt Prof. Dr. Thomas Döring von der Agrarökologie und vom organischen Landbau. „So haben im Jahr 2020 wieder eine Vielzahl von Straßenbäumen in Bonn unter dem Stressfaktor Trockenheit gelitten.“ Auf der vorgesehenen Pflanzfläche steht derzeit lediglich ein Bergahorn (Acer pseudoplatanus), dem die Trockenheit der letzten Jahre sichtlich stark zugesetzt hat. Dabei sind es aber gerade die Straßenbäume, die als „natürliche Klimaanlagen“ eine immer wichtigere Rolle dabei spielen, für ein lebenswertes Mikroklima in der Stadt zu sorgen. Welche Baumarten dieser Rolle in den nächsten Jahrzehnten gerecht werden, darüber diskutiert derzeit die Wissenschaft. 
Die Konferenz der deutschen Gartenamtsleiter stellt für Straßenbäume jährlich aktualisierte Pflanzempfehlungen zusammen. In diesen Empfehlungen und in weiteren Untersuchungen werden auch die submediterranen Baumarten Hopfenbuche und Blumenesche sowie die Flaumeiche als Zukunftsbäume aufgeführt beziehungsweise als geeignet angesehen. „Die Flaumeiche ist als sehr wärmeliebende Art an einigen Standorten in deutschen Wäldern bereits heimisch“, sagt Dr. Andrée Hamm von der Agrar- und Produktionsökologie am Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn. 
Die drei Hochstämme der oben genannten Arten stellen nicht nur eine ökologische Verbesserung der Situation vor Ort, sondern auch eine ästhetische Aufwertung des umgebenden Straßenbildes dar. Darüber hinaus dienen die Bäume Studierenden in diversen Lehrveranstaltungen zur Ökologie als Demonstrationsobjekte. „Viele solcher kleinflächigen Pflanzmaßnahmen sind in der Summe wichtige Bausteine einer lokalen Klimaanpassungsstrategie“, sagt Dr. Lutz Kosack von der Agrarökologie und vom Organischen Landbau.
 
Kontakt für die Medien: Dr. Lutz Kosack Tel.:0228 739375 E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]
Reisanbau in Tansania
"Essbare Stadt Andernach" - Dr. Lutz Kosack

Mit verschiedenen Maßnahmen setzt die Stadt Andernach ein nachhaltiges Baukastensystem der kommunalen Grünraumplanung um, wobei es das Ziel ist, gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte in ein Gesamtkonzept zu integrieren.

Wesentliches Element ist hierbei die Integration von Aspekten der urbanen Landwirtschaft in den städtischen Grünraum. Mit der Anpflanzung von z.B. öffentlichen Gemüsebeeten, die nicht nur jedermann zugänglich sind, sondern auch von allen Bürgern beerntet werden können, geht die Stadt am Mittelrhein mit 30.000 Einwohnern einen neuen Weg. In der Kombination mit einer 14 ha großen periurbanen Permakulturanlage und vielfältigen Aktivitäten in der Stadt ist es das Ziel öffentliche Grünräume auch unter dem Aspekt einer schwierigen Haushaltsituation kreativer zu gestalten und urbane Biodiversität zu fördern. ....mehr
 

Dr. Lutz Kosack hat das Projekt mit betreut und war über Exkursionen sowie Bachelor- und Masterarbeiten hierbei auch mit der Universität Bonn verbunden.

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  • "Der Blick in den Wurzelraum - Tiefwurzler erschließen den Unterboden"  BIOLAND/ Februar 2020 mehr...

Stellenangebote / Ausbildung

  • Ausbildung zum Imker: Unsere Universitätsimkerei bildet seit vielen Jahren mit Erfolg Imkergesellen aus. Bitte wenden Sie sich an unseren Imkermeister. Nähere Infos zur Ausbildung finden Sie hier.
  • Auf der Lehr- und Forschungsstation, Versuchsbetrieb für Organischen Landbau Wiesengut / Hennef werden Auszubildende für den Beruf des Landwirts sowie in- und ausländische Praktikanten im Rahmen ihres Studiums der Agrarwissenschaften ausgebildet.

 

 

 

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